Die jüngsten Arbeiten des renommierten Berliner Künstlers Martin Eder werden bis zum 28. Oktober in der Galerie EIGEN+ART unter dem Titel „Die Armen“ gezeigt. Nach Malerei und Installationsarbeiten widmet Eder sich nun der Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel und präsentiert einen Zyklus von großformatigen Frauenakten. Durch die Darstellung von Körpern, dem schwarzen Hintergrund förmlich entrissen und durch eine Ästhetik, die eine chromatische, essentielle Komposition bevorzugt, gelingt es Martin Eder den Protagonistinnen seiner Bilder ein Gefühl von Kraft und versteckter Bedrohung zu verleihen. Mit dieser besonderen Ästhetik, welche die Ausstellung beseelt, bewegen sich seine Bilder an der Grenze zwischen Verführung und Obzession.
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