Ivan Marignoni, ein berufserfahrener Fotograf, der sich auf Werbe– und Architekturfotografie spezialisiert hat, kam 2005 nach Berlin. Mit Hilfe der Subvention für „Junge Künstler“ durch die autonome Provinz Bozen, und der Unterstützung der Durst Phototechnik AG, eröffnet der Künstler in diesen Tagen in der Galerie Atelier C9 in Friedrichshain eine Ausstellung mit dem Titel "Nowhere Here". Marignoni widmet diese Ausstellung, seine erste in Berlin, einer bisher unbekannten Richtung seiner Werke: poetisch, melancholisch und obsessiv, wie er es selbst definiert. Die Obsession, die auf die unendliche Wiederholung von täglichen Aktionen und Rhythmen zurückgeht, und die Melancholie, die aus traurig-realen Situationen entstanden ist, erweisen sich als Hauptthematik von „Nowhere Here“. Stadtbilder, die durch die kluge Anwendung des Fokus unscharf sind, rufen dramatische Gefühle hervor, und geben einen Einblick in den persönlichsten und melancholischen Teil dieses jungen Künstlers. Bis 10.Februar. (Marta Fontolan)
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